1. Geltungsbereich
1.1 Diese AGB gelten für alle Verträge über Online‑Coaching‑Leistungen (z. B. Video‑Lektionen,
Live‑Calls, Video‑Feedback, Chat‑Support, bereitgestellte Materialien) zwischen dem Kunden
(Verbraucher) und Erik Hammer Hundeverhaltensberatung.
2. Leistungsumfang
2.1 Der Umfang der vom Anbieter zu erbringenden Leistung richtet sich nach der
Leistungsbeschreibung im jeweiligen Angebot bzw. Vertrag (z. B. Laufzeit, Inhalte, Anzahl der
Calls, Art des Supports).
2.2 Bereitgestellte Inhalte (Videos, Unterlagen, Konzepte) sind urheberrechtlich geschützt. Dem
Kunden wird ein nicht übertragbares, nicht ausschließliches Nutzungsrecht für den persönlichen
Gebrauch eingeräumt.
3. Vertragsschluss
3.1 Angebote sind unverbindlich. Der Vertrag kommt mit Annahme der Buchung/Bestellung durch
den Anbieter (Bestätigungs‑E‑Mail oder Zusenden der Rechnung) zustande.
4. Laufzeit und Kündigung
4.1 Die Vertragslaufzeit richtet sich nach der im Angebot genannten Dauer.
4.2 Vorzeitige / freie Kündigungsrechte des Kunden innerhalb der Vertragslaufzeit werden
ausgeschlossen.
4.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
5. Preise und Zahlung
5.1 Es gelten die im Angebot genannten Preise in Euro; diese verstehen sich inklusive der
gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht anders angegeben.
5.2 Die Zahlungsmodalitäten (Vorkasse, Raten) sind im Angebot geregelt. Zahlungen sind
innerhalb der in der Rechnung genannten Frist zu leisten.
5.3 Gerät der Kunde in Verzug, so können Verzugszinsen und ggf. Mahngebühren berechnet
werden.
6. Widerrufsrecht (Verbraucher)
6.1 Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
6.2 Das Widerrufsrecht erlischt nur bei ausdrücklicher Zustimmung des Kunden und vollständiger
Leistungserbringung.
7. Kein Rückerstattungsanspruch / kein vorzeitiger Ausstieg (außer Widerruf)
7.1 Abweichend von etwaigen kulanten Regelungen besteht kein Anspruch auf Rückerstattung
oder vorzeitigen Ausstieg aus dem Vertrag, soweit nicht das gesetzliche Widerrufsrecht greift.
8. Mitwirkungspflichten des Kunden; Folgen mangelnder Mitwirkung
8.1 Der Kunde ist verpflichtet, zur Durchführung des Coachings erforderliche Mitwirkung (z. B.
Teilnahme an vereinbarten Calls, rechtzeitiges Einsenden von Videos/Bildern, Bereitstellung
relevanter Informationen, technisch geeignete Ausstattung und Internetzugang) zu leisten.
8.2 Der Zugang des Kunden zu Live-Sprechstunden und anderweitigem Live-Support findet
werktäglich Montag-Freitag innerhalb der Geschäftszeiten des Anbieters (10-18 Uhr) statt.
Außerhalb dieser Geschäftszeiten kann die Leistungserbringung nach Vereinbarung stattfinden.
8.3 An gesetzlichen Feiertagen sowie zwischen Heiligabend und Neujahr ist der Anbieter
berechtigt, etwaige Live-Calls nach eigenem Ermessen in reduziertem Umfang durchzuführen
oder dafür einen anderweitigen Termin zu bestimmen.
8.4 Unterlässt der Kunde die Mitwirkung (z. B. wiederholte Nichtteilnahme an Calls, kein
Zusenden vereinbarter Videos), bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters hiervon unberührt.
Der Anbieter kann Leistungen einstellen, bis der Kunde seine Mitwirkungspflichten erfüllt.
9. Verhalten und Rücksichtnahme
9.1 Der Kunde hat die üblichen Verhaltensweisen eines redlichen Kunden des Anbieters
gegenüber zu gewährleisten. Der Anbieter behält sich vor, gegen jede rechtswidrige und/oder
unsachgemäße beziehungsweise sachgrundlose Äußerung über sein Unternehmen und seine
Dienstleistungen, sei es durch Kunden, Mitbewerber oder anderweitige Dritte, insbesondere
unwahre Tatsachenbehauptungen und Schmähkritiken, rechtliche Schritte einzuleiten.
9.2 Der Kunde hat bei Teilnahme an Programmen und Dienstleistungen des Anbieters den
inhaltlich störungsfreien Fortgang daran zu fördern und durch adäquates Verhalten gegenüber des
Anbieters und den anderen Teilnehmern zu gewährleisten. Sofern der Kunde durch
unangemessenes Verhalten den Betrieb der Programme und Dienstleistungen jedoch
beeinträchtigt, wird der Kunden einmalig aufgefordert, die Beeinträchtigungen abzustellen. Im
Wiederholungsfall ist der Anbieter sodann berechtigt, den Kunden von seinen Programmen und
Dienstleistungen vorübergehend oder dauerhaft auszuschließen. Der Vergütungsanspruch des
Anbieters in diesen Fällen bleibt unberührt.
10. Beendigung bei gefährlicher oder gewaltförmiger Anwendung
10.1 Stellt der Anbieter fest, dass im Umgang mit dem Hund Gewalt angewendet wird oder
Methoden genutzt werden, die nicht Inhalt dieses Coachings sind und das Wohl des Tieres
gefährden, kann der Anbieter die Zusammenarbeit sofort und fristlos beenden.
10.2 In diesem Fall besteht kein Anspruch des Kunden auf Rückerstattung bereits gezahlter
Entgelte.
11. Termine, Absagen und Verschiebungen
11.1 Terminvereinbarungen sind verbindlich. Muss ein Termin entweder von Seiten des Kunden
oder von Seiten des Anbieters verschoben werden, wird zeitnah ein Ersatztermin vereinbart.
11.2 Der Anbieter bemüht sich um rechtzeitige Mitteilung und Ersatz bei zwingenden
Verschiebungen.
11.3 Kann aus Gründen von Krankheit (auch seitens des Hundes) das Training nicht wie geplant
umgesetzt werden, kann der Anbieter kulanzhalber die Betreuung pausieren und nach Gesundung
erneut fortführen. So bleibt der gesamte Zeitraum laut Angebot abgedeckt.
12. Haftung
12.1 Für Schäden haftet der Anbieter unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie
bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
12.2 Bei einfacher Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden
begrenzt; die Haftung für mittelbare Schäden und Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit
gesetzlich zulässig.
12.3 Empfehlungen des Anbieters stellen keine Gewähr für einen bestimmten Erfolg dar.
13. Datenschutz
13.1 Personenbezogene Daten werden vom Anbieter entsprechend der geltenden
Datenschutzgesetze verarbeitet. Die Datenschutzerklärung des Anbieters ist auf Anfrage
beziehungsweise auf der Website einsehbar und wird Bestandteil des Vertragsverhältnisses.
14. Höhere Gewalt / Leistungsstörungen
14.1 Bei Leistungshindernissen durch höhere Gewalt (z. B. technische Ausfälle, Ausfall genutzter
Plattformen) werden Termine verschoben; Ersatzansprüche sind ausgeschlossen, soweit der
Anbieter nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat.
15. Vertraulichkeit
15.1 Beide Parteien verpflichten sich zur Vertraulichkeit über Informationen, die als vertraulich
bezeichnet sind oder ihrer Natur nach vertraulich sein müssen.
16. Änderungen der AGB
16.1 Der Anbieter kann diese AGB ändern, sofern die Änderungen für den Kunden nicht nachteilig
sind oder der Kunde den Änderungen nicht innerhalb einer Frist widerspricht. Wesentliche
Änderungen werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt.
17. Schlussbestimmungen
17.1 Es gilt deutsches Recht. Gerichtstand ist, soweit zulässig, der Sitz des Anbieters.
17.2 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der
übrigen Bestimmungen unberührt.